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| Das Triumvirat |
| Geschrieben von: Martin Prebendo |
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Ein erbarmungsloser Kampf wütet in den Universalwelten. Wer wird ihn für sich entscheiden? Der mächtige Nomiadenherrscher Sana Tasogi Mene mit seinem unermesslich großen Heer von grausamen Dämonenwesen? Oder der allgewaltige Herrscher des Lichts, Leu Nammi Odama, Exekut des Triumvirats? Der Kampf durchzieht die gesamten Universalwelten. Die Beute des Siegers ist Der Mensch "Wenn der Raum, den man erforschen möchte, nicht mit materiellen Hilfsmitteln zu erkennen ist, dann kann man ihn auch nicht mit einem materiellen Körper betreten. In diesem Fall muss man das Einzige einsetzen, das genauso wenig mit den bekannten Forschungsmitteln nachweisbar ist wie der Raum selbst, die Seele. Sie allein hat Zugang". Profesor Dr. Dr. Sana Tasogi Mene Die Menschheit ist voll von Ideen wie unser Universum, der Makrokosmos, aufgebaut ist, von Reisen mit Lichtgeschwindigkeit in fremde Welten, von fernen Planeten, auf denen menschliches Leben möglich sein könnte, von intelligenten Wesen, die dort leben und uns vielleicht eines Tages besuchen. Der Mensch ist fasziniert von der noch unerforschten Größe dieses ungeheuren Raumes, in dem unsere Galaxie, unser Sonnensystem, unsere Erde das Dasein winziger Staubkörner zu fristen scheinen. Doch wer denkt schon daran, dass es einen anderen Raum gibt, der noch weit weniger erforscht ist als das Universum? Besser gesagt, ein Raum über den wir gar nichts wissen, nicht einmal ob er überhaupt existiert? der Nukleokosmos. Ich hatte nie zuvor von diesem Begriff gehört, bis ich eines Tages eine eigenartige Botschaft erhielt. Es war an einem Freitagmorgen im März. Ich saß in meinem kleinen Erkerzimmer und blickte auf den Wald, der gleich hinter dem Haus begann und einen steilen Hügel erklomm. Es war ein dunkler Tannenwald, der an diesem Morgen fast vollständig unter einer dichten Nebelwand verborgen lag. Dazu nieselte es ununterbrochen. Obwohl mein Zimmer gut geheizt war, fröstelte es mich, als ich aus dem Fenster sah. Ich nippte an einer Tasse heißen Kaffees und öffnete mein Notebook. Mit mechanischen Handgriffen landete ich schnell in meinem elektronischen Briefkasten. Eine Menge Post war angekommen, wie fast jeden Tag. Heute waren die meisten Briefe von Menschen, die mein Buch über das geheimnisvolle, unterirdische Warnareich gelesen hatten und mir ihre Meinung mitteilten. Etwa die Hälfte bat mich, doch endlich eine Fortsetzung zu schreiben. Einer beschimpfte mich wegen Volksverdummung. Ein anderer forderte mich auf, eine Expedition in die Antarktis zu organisieren, um endgültig festzustellen, ob es die Warnazivilisation wirklich gegeben hat. Ein Brief erregte ganz besonders mein Interesse, weil er keinen Absender hatte. Es war mir unerklärlich, wie jemand im Internet einen Brief schreiben konnte, ohne eine eigene Mail-Anschrift zu haben. Zuerst wollte ich den Brief nicht öffnen, weil ich mich vor einem Virus fürchtete. Doch dann siegte meine Neugierde. Der Text war kurz und verrückt: "Verehrter Herr, ich habe Ihr Buch über die Reise ins unterirdische Warnareich gelesen. Ganz hübsch, aber doch ziemlich langweilig. Hätten Sie Lust, eine wirklich abenteuerliche Reise in eine Welt zu machen, von der Sie sich in Ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass es sie gibt? Ich rede vom Tro Omsiba, in Ihrer Sprache auch Nukleokosmos genannt. Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, dann antworten Sie einfach mit Ja. Ich melde mich dann wieder bei Ihnen. Ergebendst, Ihr Prof. Dr. Dr. Sana Tasogi Mene" Was sollte ich von dieser Mitteilung halten? Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und schloss die Augen. Meine Gedanken überstürzten sich: "Der nimmt mich doch auf den Arm. Ich sehe ihn vor mir, wie er sich vor Lachen schüttelt, wenn ich ihm antworte. Aber wenn dieser Herr wirklich ein Forscher ist, so wie es seine Titel auszudrücken scheinen? Doch dieser Name! Das muss ein Mensch aus der Dritten Welt sein. Aber da soll es ja auch hervorragende Forscher geben, die dann in die erste Welt abwandern. Ach Quatsch, das ist einer, der mich ärgern will; ich antworte ihm nicht. Nukleokosmos, was soll denn das sein? Quatsch, vergiss das Ganze!" Noch während mein ganzer Verstand sich über diesen Brief empörte, schrieb ich in das weiße Feld das Wort Ja und sandte das Mail an den Absender zurück. Kaum hatte ich die Send-Taste gedrückt, tat es mir auch schon wieder leid. Sofort zog ich den Stecker, um den ganzen Vorgang abzubrechen. Natürlich lief das Notebook auf Akku weiter. Als ich die Internetverbindung unterbrach war es schon zu spät, denn gleichzeitig erschien der Schriftzug: Nachricht erfolgreich versandt. Zu kaufen gibt es das Buch auf prebendo.com |
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Copyright © by Martin Prebendo |
Kommentare
Hallo Martin!
Echt spannend geschrieben und sehr tiefsinnig.
Kann es nur empfehlen. Zitieren
Das Buch hat einige Diskussionen ausgelöst. Das ist gut so und auch beabsichtigt. Etliche Leser sind mit mir deshalb in Kontakt getreten.
Dazu kann ich nur ermutigen :-) Zitieren