|
Wir drehten uns um. „Scarlett, wo warst du?“ fragte Leyla. „Keine Zeit für Erklärungen, wir müssen ihn aufhalten.“ und Scarlett rannte los. Wortlos sahen Leyla und ich uns an und rannten hinter ihr her. Innerhalb von Sekunden waren wir vor Ort und was sich uns da bot, hielt uns nicht davon ab gleich ein zu greifen. Leyla zog ihre Samurai Schwerter und stürmte los. Scarlett zog ihren Zweihändler und hielt Leyla den rücken frei. Ich sah mich kurz um und sah das das was uns Angriff alles Werwölfe waren.
Im nächsten Moment sah ich das Leyla von einem Werwolf nieder geschmettert wurde und schrie „Scheiße das sind Lykaner!“ Ich zögerte nicht lange, als Leylas Vampirzähne zu sehen waren, auch ein zu greifen. Ich zog das Großschwert von meinem Rücken und ging in das Schlachtfeld hinein. Meine blauen Augen fingen an zu leuchten. Das Leyla zu Boden ging, reichte anscheinend schon aus von meinem Talent Gebrauch zu machen. Von rechts kam ein Werwolf, ich ließ von oben einen Blitz hinunter steigen, der den Werwolf um legte. Im nächsten Augenblick holte ich mit meinem Schwert aus und schlug dem Werwolf zu meiner Linken den Kopf ab. Nun stand ich mit dem Rücken zum geschehen und ich hörte wieder einen Schrei „Verdammte Scheiße!“ „Leyla“ flüsterte ich zu mir und drehte mich um. Dann sah ich das ein Werwolf Leyla eine Wunde auf den Oberkörper versetzt hatte. Scarlett war voll und ganz damit beschäftigt sich die Werwölfe selbst vom Hals zu halten. Ich hielt nicht lange inne und ging voller Wut auf die Meute los. Meine blauen Augen leuchteten noch mehr als zuvor. Das ging sogar soweit, das über uns dunkle fast schwarze Wolken auf Stiegen und es anfing zu Donnern. Blitze zuckten hinab und es fing an zu regnen. Stürme zogen auf. Die Ersten Werwölfe flogen durch die Luft. Getroffen von den Blitzen fielen sie wie Steine zu Boden und blieben liegen. Gegrillt von den Blitzen. In meinem Wutrausch bekam ich nicht mit das hinter mir sich Werwölfe zusammen rotteten. Dann griffen sie mich gemeinsam an. Es waren bestimmt an die fünfzehn Stück. Sie schmetterten mich zu Boden. Meine Wut wuchs und wuchs und langsam hatte ich sie nicht mehr unter Kontrolle. Der Donner wurde heftiger und die Blitze schossen bis zum Boden. Die Stürme wüteten ohne ein Ende in Sicht. Werwölfe flogen nach einander durch die Luft oder wurden von den Blitzen getroffen. Immer noch Lagen die ein oder anderen Werwölfe auf mir. Ohne Vorwarnung und ohne das ich es realisierte kochte meine Wut in mir so hoch das die ganze Umgebung kochend Heiß wurde. Die ersten Werwölfe fingen Feuer und verbrannten elendlich. Auch die Werwölfe über mir wurden weniger und schrumpften auf vier zusammen. Da hörte ich wieder ein Schreien. „Finn, hör auf!“ schrie Leyla „Es wird ZU heiß!“ Dann schaffte ich es die vier Werwölfe von mir runter zu schmettern. Scarlett und Leyla viel es zunehmend schwerer weiter zu machen, da selbst Vampiren die Hitze die ich produziert zu viel war. Avidan hatte mittlerweile einen Trupp von ein paar Vampiren zusammen stellen, können die uns unterstützten. Als ich bemerkte das Avidan nicht mehr weiter kämpfte, sah ich ihn mit einem durch dringenden Blick an und er wusste was ich von ihm wollte. Er kämpfte weiter. Als mich die vier Werwölfe erneut attackierten, schoss ein gewaltiger Blitz von oben hinunter und traf drei von ihnen. Dem letzten rammte ich mein Schwert ins Herz, was seinen letzten Atemzug verursachte und er zusammen brach. Es waren nicht mehr viele Werwölfe übrig. Vielleicht zwanzig. Ich sah zu Leyla hinüber. Ein Werwolf stand hinter ihr und sprang auf sie zu. Ich hechtete los und stand im richtigen Moment ihr. Im letzten Moment stand ich hinter Leyla. Der Werwolf brach zusammen und ich zog mein Schwert aus seinem Schädel. Ein letztes mal Stiegen tausende von Blitze hinab und reduzierten die Werwölfe auf zwei. In einer Bewegung rutschten ihnen die Köpfe von den Schultern und ich stand neben Scarlett. Nach Luft ringend ließ ich das Schwert fallen und sank auf die Knie. Die Wolken verzogen sich, die Blitze ließen nach und der Sturm hörte auf. Ich atmete schwer. Leyla kam zu mir, kniete sich neben mich und nahm mich in den Arm. Erschöpft ließ ich mich in ihre Arme sinken und schloss meine Augen. „Liebster.“ sagte Leyla nur und streichelte mir über das Gesicht. Scarlett und Avidan nährten sich langsam. Sie sahen etwas erschöpft aus, als sie sich neben uns knieten. „Es war wohl zu viel für ihn.“ sagte Leyla „Aber jetzt wissen wir wozu er in der Lage ist.“ sagte Scarlett etwas beunruhigt. „Und ich könnte wetten da ist noch mehr drin.“ sagte Avidan. „Er schien sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben.“ sagte Leyla Da merkte ich das etwas Blut aus ihrer Wunde in mein Gesicht tropfte.
Vampirblut ist für Vampire selber nicht schädlich, aber nicht empfehlenswert zu trinken. Es ruft nur unnötige Wahnvorstellungen hervor.
Ich öffnete leicht meine Augen, sah Leyla ins Gesicht und sagte noch ziemlich geschwächt „Liebste, du Blutest.“ Leyla sah mich an, aber kurz bevor sie was sagen konnte, übernahm Avidan das Wort. „Ihr müsst euch Ausruhen.“ Avidan stand auf und ging ein paar Schritte. „Folgt mir.“ sagte er über die Schulter hinweg zu uns. Scarlett zögerte nicht lang und folgte ihm. Leyla saß noch auf dem Boden, mit mir in den Armen, und schien zu überlegen, während sie mich an sah. Durch meine leicht geöffneten Augen sah ich das Leyla nicht gerade darüber begeistert war was passiert ist. „Finn, mein Liebster.“ fing sie an und fuhr fort „Ich hab dich noch nie so gesehen. Aber mir war klar das du noch zu mehr in der Lage bist als ich damals in London gesehen habe.“ Ich schloss meine Augen und Atmete tief ein. Dann öffnete ich sie wieder und sah Leyla an. „Liebes, ich weiß selber nicht zu was ich in der Lage bin. Ich fühle mich irgendwie so anders als sonst ... so leer.“ Leyla wendete sich kurz mit ihrem Blick von mir ab. In diesem Moment vielen mit wieder die Augen zu. |
Copyright © by Jens Goldenbaum
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, sind vorbehalten. Kein Teil des Werks darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung von Jens Goldenbaum reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Medien verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
|